Unternehmensgruppe SPITZKE

News

23.11.2016

Signale vom Himmel

Der UB Ausrüstung/Elektrotechnik stellte Anfang November, gemeinsam mit Mitarbeitern der Thales Transportations Systems GmbH, entlang einer hessischen Bahnlinie neue Signalmaste. Dabei erhielten die SPITZKE-Mitarbeiter Unterstützung aus der Luft. 

Mit dem typischen „Teppichklopfer-Geräusch“, das durch die Luftzirkulationen an den Rotorblättern entsteht, nähert sich der Helikopter am 8. November dem Bahnhof der hessischen Kleinstadt Nidda, ca. 33 km südöstlich von Gießen. Währenddessen warten auf den Gleisen der Lahn-Kinzig-Bahn die Männer in grellfarbenen Sicherheitsjacken auf ihren Einsatz. Ihre Konzentration gilt der Fracht, die an einem Transportseil vom Helikopter herabhängt: ein 500-600 kg schwerer Signalmast. Als der Mast über der gekennzeichneten Stelle schwebt, schwärmen die Männer auf ihre vorher besprochenen Positionen entlang der Bahngleise aus. Nun muss es schnell gehen und jeder Handgriff sofort sitzen. Gegen den Wind des Helikopters und gegen die Witterungsbedingungen (immer wieder setzten Graupelschauer ein) wird der Signalmast zunächst mit einem Steuerungsseil und dann mit den Händen Richtung Boden geführt. Entweder wird er auf das vorbereitete Fundament aufgesetzt und festgeschraubt oder auf dem Boden abgelegt. Nachdem das Transport- und das Steuerungsseil ausgeklinkt sind, schwebt der Helikopter wieder davon. Rund eine Viertelstunde später fliegt er mit dem nächsten Mast an.

Insgesamt 32 Mal wiederholte sich dieser Arbeitsablauf an zwei Tagen (am 9. November auch am Bahnhof Glauburg-Stockheim, ca. 14 km von Nidda entfernt). Die herkömmlichen Signale der Lahn-Kinzig-Bahn, die von Gießen nach Gelnhausen verläuft, wurden durch die neuen Maste ersetzt. Auf der Strecke erfolgen eine Digitalisierung der Technik und die Errichtung eines ESTW. Enge Sperrpausen auf der Strecke machten den Helikopter-Einsatz notwendig – die Errichtung eines Signalmastes in konventioneller Arbeitsweise würde rund eine Stunde in Anspruch nehmen. Mit Unterstützung aus der Luft verringert sich die Zeit auf ca. 15 Minuten pro Mast. 

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