Unternehmensgruppe SPITZKE

News

20.12.2016

SPITZKE im Münchener Untergrund

Gleisbauarbeiten in 19 m Tiefe und auf engstem Raum: Das Kompetenzzentrum Süd erneuert im Auftrag der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) die U3 der bayerischen Landeshauptstadt.  

Seit Mitte November verkehren in den Tunnelröhren zwischen den Bahnhöfen Münchener Freiheit und Scheidplatz keine Züge, sondern Zweiwegebagger. Nachdem die alten Gleise und Betonschwellen zurückgebaut wurden, tragen sie den Altschotter, über 4.000 t Schotter, in beiden Fahrtrichtungen ab. Dahinter steckt eine große logistische Herausforderung. Denn es gibt nur einen Zugang zum Baufeld – einen gerade einmal 4x5 m breiten Schacht in der Nähe des Scheidplatzes, durch den ein Seilbagger das Gestein an die Oberfläche holt. Da im Münchener Untergrund kein Platz zum Wenden ist, musste der Bauablauf zudem genau geplant und koordiniert werden. Ein Bagger schiebt den Schotter in die Schaufel des anderen, dieser fährt dann vorsichtig im Rückwärtsgang zum Abladeplatz – Tandemarbeit wie an der Schnur gezogen. Ab Januar werden dann 4.000 t Schotter, 10.000 m² Unterschottermatten (diese dienen dem Lärmschutz) und neue Holzschwellen eingebaut, sowie neue Gleise verlegt. Während der gesamten Bauzeit sorgt eine riesige Entstaubungsanlage für frische Luft in den Tunnelröhren. Der Staub aus über 40 Jahren U-Bahn-Betrieb würde das Arbeiten sonst unmöglich machen.

Die U3 gehört zu den ältesten U-Bahnstrecken in München. Sie wurde 1972 zu den olympischen Sommerspielen eröffnet, eine Sanierung hat seitdem nicht stattgefunden. Da die U3 auch zu den meistgenutzten Linien gehört, war das öffentliche Medieninteresse an diesem Projekt groß. Nicht nur fünf Zeitungen berichteten darüber (u. a. die SZ oder der Münchener Merkur), auch zwei TV-Sender waren mit ihren Kamerateams vor Ort. Ab dem 1. April werden die Züge in diesem Abschnitt wieder rollen. 

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