SPITZKE
28.02.2017

VDE 8.1

Bau einer Hochgeschwindigkeitsfahrleitung

 Die SPITZKE SE realisierte erstmals in der Unternehmensgeschichte eine Hochgeschwindigkeitsfahrleitung der Bauart Re 330. Die Herausforderung bestand bei dieser Bauart in den sehr engen Toleranzen für die Lage des Fahrdrahtes und den hohen mechanischen Anforderungen an das gesamte System, um den ICE im Fahrbetrieb unterbrechungsfrei mit Strom zu versorgen.

Die Schönheit der Landschaft mit der gebirgigen Topologie des Thüringer Waldes sorgte für Abwechslung: 12 Tunnel mit einer Länge zwischen 500 m und 8.300 m Länge und 14 Brücken waren in diesem Abschnitt auf einer Streckenlänge von 43,9 km mit Kettenwerken und Rückleiterseilen zu bespannen. Das Baufeld konnte dabei vielfach nur über Waldwege erreicht werden, die zusätzlich vom Gleisoberbau und einer Vielzahl weiterer Ausrüstungsgewerke genutzt wurden.

Nach dem Planungsbeginn Ende 2012 begann die Ausführung auf der Baustelle mit Maststellarbeiten im Spätsommer 2013. Die Technischen Abnahmen und die erfolgreichen Hochtastfahrten setzten im November 2016 den Schlusspunkt unter dieses anspruchsvolle Projekt.

In unserer Fotogalerie erhalten Sie einen Einblick in das Bauvorhaben.